Bearing Isolator (Lagerschutzdichtung)-Messung

[Video-Transkript]

Dieses Video soll veranschaulichen, wie gängige Anwendungen, wie Pumpen, Motoren und Getriebe, für einen Inpro/Seal Bearing Isolator gemessen werden können. Für die Anleitung zur Messung komplexerer Anwendungen, wie Stehlager, Dampfturbinen und Gleitlagermotoren, wenden Sie sich bitte an Ihren Inpro/Seal-Vertreter vor Ort. Achten Sie beim Messen Ihrer Ausrüstung immer auf das Tragen geeigneter PSA und halten Sie sich an die entsprechenden Sicherheitsverfahren. Messen Sie niemals rotierende Geräte, wenn sie in Betrieb sind.

Zu Demonstrationszwecken verwenden wir ein generisches Gehäuse mit Elementen, die für viele Anwendungen üblich sind. Bitte halten Sie vor der Messung das Angebotsanforderungsformular für den Inpro/Seal Bearing Isolator bereit. Sie können Inpro/Seal-Angebotsanforderungsformulare von unserer Website herunterladen und ausdrucken oder Sie können das elektronische Formular verwenden, das auf www.inpro-seal.com zu finden ist. Das Angebotsanforderungsformular gibt die erforderlichen Messung vor, die Sie in dieses Formular eintragen. Die meisten Komponenten können mit einem Messschieber oder einem Mikrometer gemessen werden. Achten Sie auf die ordnungsgemäße Kalibrierung Ihrer Messgeräte.

Die erste und wichtigste Messung, die für jede Anwendung erforderlich ist, ist der Wellendurchmesser. Hier sitzt der Bearing Isolator. Messen Sie sorgfältig den Durchmesser der Welle und notieren Sie die Abmessung in Ihrem Angebotsanforderungsformular.

Messen Sie als Nächstes den Abstand zwischen der Gehäusestirnfläche und dem ersten Hindernis nach außen. So erhält unser Ingenieurteam den maximalen zulässigen Überstand vom Lagergehäuse. Häufig ist das erste Hindernis nach außen ein Absatz in der Welle, wie hier, eine Passfedernut oder eine Kupplung. Ist das erste Hindernis nach außen ein Absatz in der Welle, der nahe an der Gehäusestirnseite liegt, können wir dies meist mit einer gestuften Bearing Isolator-Konstruktion ausgleichen. Achten Sie beim Messen eines Wellenabsatzes darauf, dass der Abstand von der Gehäusestirnfläche zum Beginn des Absatzes, ein eventuell vorhandener Hohlkehlenradius (falls vorhanden) und der Wellendurchmesser hinter dem Absatz in der Messung berücksichtigt werden.

Bei vielen gängigen Anwendungen, wie Pumpen, Motoren und Getrieben, kann die Endabdeckung entfernt werden. Wenn möglich, empfehlen wir, dies zu tun, um die verbleibenden erforderlichen Abmessungen zu erleichtern.

Als Nächstes messen wir die Gehäusebohrung. Hier wird der Bearing Isolator hineingepresst. Wir empfehlen, die Gehäusebohrung an mehreren Stellen zu messen, um die Rundheit zu verifizieren und sicherzustellen, dass sie nicht eiförmig oder verschlissen ist. Für Inpro/Seal Bearing Isolators wird normalerweise ein Festsitz oder eine Presspassung verwendet. Wenn die Gehäusebohrung also nicht rund ist, muss sie möglicherweise modifiziert werden.

Messen Sie die Gehäusedicke. Dies ist wichtig, um die richtige Positionierung des O-Rings auf dem AD des Bearing Isolator sicherzustellen.

Messen Sie als Nächstes den Abstand zwischen der Gehäusestirnfläche und dem ersten Hindernis nach innen. Diese Messung ist wesentlich, um zu verstehen, wie weit der Bearing Isolator in das Lagergehäuse eingeführt werden kann und ausreichend Platz lässt, um bei ölgeschmierten Anwendungen einen Schmiermittelrücklaufweg zum Lagersumpf zu schaffen. Häufig ist im Gehäuse eine Gegenbohrung vorhanden, gegen die, wie in diesem Fall, eine Lippendichtung gepresst wurde. Je nach verfügbarem Axialraum muss diese möglicherweise geändert oder entfernt werden, um Platz für den Bearing Isolator zu schaffen und die ordnungsgemäße Rückführung des Schmiermittels in den Lagersumpf zu ermöglichen. Wenn keine Gegenbohrung vorhanden ist, so wie hier gezeigt, ist das erste nach innen gerichtete Hindernis meist das Lager, eine Feststellmutter am Lager oder sogar ein Schwingungs- oder Drehzahlwächter.

Bei ölgeschmierten Anwendungen messen Sie abschließend den Abstand des Ölstands von der Wellenmittellinie. Normalerweise sollte sich das Öl auf der Mittellinie der Kugel an der unteren Position des Gehäuses befinden. Liegt der Ölstand oberhalb des unteren Wellenendes, wäre dies als gefluteter Zustand zu deuten, der möglicherweise eine spezielle oder alternative Dichtungskonstruktion erfordert.

Das Messen gängiger Anwendungen für einen Inpro/Seal Bearing Isolator ist recht unkompliziert. Prüfen Sie anhand des Angebotsanforderungsformulars für Bearing Isolators, ob Sie alle erforderlichen Messungen aufgezeichnet haben. Wenn alle Abmessungen eingetragen sind, beantworten Sie die Detailfragen zur Anwendung in der unteren Hälfte des Formulars so gründlich wie möglich, bevor Sie das Formular an Ihren Inpro/Seal-Vertreter weiterleiten. Somit verfügt unser Ingenieurteam über alle Informationen, die für die Konstruktion der perfekten Dichtungslösung für Ihre Anwendung und Betriebsumgebung erforderlich sind.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Inpro/Seal-Vertreter vor Ort oder besuchen Sie www.inpro-seal.com


Fakten auf einen Blick

Bearing Isolator-Messwert:

  • Erforderliche Werkzeuge: Angebotsanforderungsformular für Inpro/Seal Bearing Isolator, Messschieber oder Mikrometer
  • Reichen Sie das ausgefüllte Angebotsanforderungsformular bei Ihrem Inpro/Seal Vertreter vor Ort ein.

Zuverlässigkeit erhöhen. Kosten senken.

Inpro/Seal erhöht die Zuverlässigkeit und verbessert die Leistung an rotierenden Anlagen verschiedener Branchen durch dauerhaften Lagerschutz und komplette Wellendichtungen. Lesen Sie mehr über unsere innovativen Technologien, Anwendungslösungen oder die Branchen, die wir abdecken.

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